Vom ersten Schrei zum ersten Schritt. Vom ersten Schritt zum ersten Wort. Vom Kleinkind zum Kindergartenkind.
In ihrem umfassenden und aktuellen Hausbuch beantwortet Doro Kammerer die vielen Elternfragen zu den Problemen und besonderen Herausforderungen der ersten drei Lebensjahre, zu Gesundheit und Pflege, Ernährung und Entwicklung sowie zu Erziehung und Fördermöglichkeiten kompetent und sympathisch.
von Kammerer, Doro
DTV, 2004, Reihe dtv Taschenbücher Nr.34140
Buch, KT, 680 S., 574 g
ISBN: 978-3-423-34140-0
Bestellnummer: B-268-015
Lieferbar.
Preis: 14,50 EUR (inkl. MwSt.)
Vom ersten Schrei zum ersten Schritt: Zwischen diesen Eckpunkten vollzieht sich das erste Lebensjahr eines Kindes, eine Zeit, in der die Entwicklung des kleinen Menschen so rasant verläuft wie nie mehr wieder, eine Zeit auch, in der guter Rat oft dringend gefragt ist.
Vom ersten Schritt zum ersten Wort: Das zweite Lebensjahr beginnt in der Regel mit der kindlichen Eroberung der Welt auf zwei Beinen und endet mit dem Spracherwerb. Diese beiden fundamentalen Neuerungen wollen sorgsam vorbereitet und aufmerksam begleitet sein.
Vom Kleinkind zum Kindergartenkind: In der aufregenden Zeit des dritten Lebensjahres vergrößert sich der Aktionsradius des Kindes zusehends, hantiert es gerne mit allen möglichen Gegenständen seiner Umgebung und möchte schon vieles alleine machen. Allmählich lernt es, mit seinem neuen Instrumentarium Sprache umzugehen, und bildet schon eine kleine Persönlichkeit aus.
In ihrem umfassenden und aktuellen Hausbuch beantwortet Doro Kammerer die vielen Elternfragen zu den Problemen und besonderen Herausforderungen der ersten drei Lebensjahre, zu Gesundheit und Pflege, Ernährung und Entwicklung sowie zu Erziehung und Fördermöglichkeiten kompetent und sympathisch.
LESEPROBE
""Wie viel 'Dreck' verkraftet ein Baby? Auf jeder Entbindungsstation wird sehr auf Hygiene geachtet. Antibakterielle Handwaschseife und Desinfektionsmittel für die Wickelunterlage gehören zum täglichen Gebrauch. Das muss man zu Hause nicht fortführen. Im Gegenteil. Man sollte sich darauf verlassen, dass das Baby die so genannten Hauskeime, die in jeder Wohnung vorhanden sind, 'wegstecken' kann. Eine gewisse Sauberkeit versteht sich von selbst. Klinische Reinheit ist aber nicht nötig. Im Gegenteil. Die Auseinandersetzung mit den üblichen Umweltkeimen ist nötig, um das kindliche Abwehrsystem zu trainieren. Wenn das Baby dann zu krabbeln anfängt, hat sich sein Immunsystem schon an vieles gewöhnt, und deshalb muss man sich nicht aufregen, wenn das Kind mal etwas in den Mund nimmt, was unserer Vorstellung von »sauber« ganz und gar nicht entspricht.
Der tägliche Wechsel der Oberbekleidung ist übertrieben, sofern sich das Kind nicht bekleckert hat. Die Bettwäsche sollte wöchentlich gewechselt, muss aber nicht gekocht werden, sofern das Baby gesund ist. Waschmittel sollte man sparsam verwenden - Reste reizen die empfindliche Haut.
Checkliste Hygiene
- Die Wickelauflage täglich mit Neutralseife abwaschen.
Den Schnuller im ersten Lebensvierteljahr täglich auskochen, danach reicht heißes Abspülen. Ist der Schnuller mal runtergefallen - auf keinen Fall selbst sauberlutschen! Dadurch bekommt das Baby zu viele Keime (eventuell auch Karies- oder Parodontitis-Bakterien!) ab. Sofern man zu Hause ist, kann man den Schnuller mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher übergießen. Für unterwegs sollte man immer einen sauberen Ersatzschnuller dabei haben, denn ein Baby, das seinen Schnuller sehr vermisst, kann ziemlich ungemütlich werden.
- Spielzeug muss nur dann gereinigt werden, wenn das Baby krank war oder wenn es ein krankes Kind zu Besuch hatte. Außerdem natürlich, wenn sichtbare Verunreinigungen vorhanden sind. Zur Reinigung heißes Wasser mit etwas Neutralseife.
Wenn ein Haustier zur Familie zählt, sollte es regelmäßig tierärztlich betreut (d.h. bei Hunden und Katzen vor allem vierteljährlich entwurmt) werden. Die Katzentoilette sollte für das Baby unerreichbar sein, vor allem, weil sie als vermeintlicher Sandkasten wunderbare Spielbedingungen bietet. Wenn Sie einen Hund haben: Lassen Sie nicht zu, dass er das Baby im Gesicht ableckt. Passiert es doch, braucht man aber auch nicht in Panik auszubrechen. Es genügt, wenn man dem Kind danach das Gesicht mit einem Waschlappen, den man in warmes Wasser getaucht und ausgewrungen hat, abwäscht. Zur Beruhigung: Es sind schon Millionen von Kindern groß geworden, die sich von ihrem vierbeinigen Freund gern solche Liebkosungen gefallen ließen und trotzdem kerngesund geblieben sind (u.a. auch die Autorin).
Mit Straßenschuhen sollten sich Krabbelkinder möglichst nicht eingehend beschäftigen. Der schadstoffreiche Staub ist nichts für sie! Lassen Sie diese Schuhe am besten vor der Tür, wenn Sie keinen Schuhschrank haben...""
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hinzugefügt am 08.05.2009 / letze Änderung am 12.01.2010
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